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Samstag, 30. Oktober 2010 um 19 Uhr in der Kirche St. Pankratius
Siegburger Str. 10 in Königswinter-Oberpleis

Von und mit dem Kölner Chor “goodnews” gospel & more
Leitung: Dieter Krutz

Good news gospel & more in Concert

Good news gospel & more in Concert

Unter der musikalischen Leitung von Dieter Krutz entstand bereits 1996 der bekannte Kölner Gospelchor “goodnews” gospel & more. Die musikalische
Entwicklung und Erfolge der „goodnews“ – die auf sehr hohem Niveau singen – wären nicht möglich, ohne den Einsatz des Chorleiters, der jede Stimme zu Höchstleistungen führt. Er dirigiert „seine“ 20 Köpfe bzw. 20 Stimmen mit Leidenschaft und viel Temperament.

„goodnews“ singen a cappella aus ihrem Repertoire von etwa 80 Musikstücken. Es erwartet Sie eine ausgewogene Mischung an Gospels und Spirituales, afrikanischen Liedern, weltlicher Folklore, aktuellen Pop- und Soulsongs. Zur Einstimmung werden den Zuhörern zusätzlich gesprochene Textinterpretationen vorgetragen, es moderieren Fritz Baum und Jill Charalampidis.

Das Repertoire ist vielfältig und abwechslungsreich. Besinnliche Musikstücke wie „Deep River“ stimmen nachdenklich, bei „Rock my Soul“ möchte man gerne laut mitsingen, spätestens aber wenn der stimmgewaltige Chor „Amazing Grace“ darbietet, ist die Magie des Chores zu spüren. Fühlen Sie sich angesprochen, so zögern Sie nicht, an diesem Konzert teilzunehmen!

{historisch}
Gospel – das sind die Songs der schwarzen Sklaven aus unterschiedlichen Stämmen und Familien Westafrikas in Nordamerika (USA). Durch ihre Verschleppung und die menschenverachtenden Transport-,

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Lebens- und Arbeitsbedingungen hatten die Schwarzen nur wenige Möglichkeiten Ruhe zu finden, sich ihrer Herkunft, Traditionen und Religionen zu erinnern und diese an ihre Kinder weiterzugeben. Allerdings konnten sie aus der christlichen Religion ihrer weißen Unterdrücker Hoffnung und Stärke für sich selbst schöpfen. Hauptsächlich war das Alte Testament der Nährboden des Gospels, der auch heute noch für so viele Menschen eine Quelle ihrer Kraft darstellt.

Parallelen gab es insbesondere zwischen ihrer Situation in den USA und der israelitischen Sklaverei im alten Ägypten. Ihre Kritik am System der Sklaverei und der Durst nach Freiheit wurde nur zwischen den Zeilen zum Ausdruck gebracht. Die ewige Erlösung von allen irdischen Qualen war in der Gospelmusik die Metapher für ein selbstbestimmtes Leben.