“Am 31. Dezember 2009 wurde die integrative Kindertagesstätte in Köln-Dellbrück durch ein Feuer komplett zerstört! 100 Kinder, davon viele mit Behinderung, verloren ihr zweites Zuhause.
Mit diesem Konzert wollen wir den vielen Menschen danken, die mit großartiger Unterstützung und unermüdlichem Einsatz dafür gesorgt haben, dass die Kinder weiterhin gut versorgt sind und bald alle wieder in einem provisorischen neuen Kindergarten untergebracht werden können.
Und es wird ein Konzert, an dem die Kinder viel Freude haben werden!”
Die Sängerinnen und Sänger des Kölner Gospelchores “Good News Gospel & more…” wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes neues Jahr. Nach der weihnachtlichen Gesangspause nehmen wir nun unsere Proben wieder auf. Die ersten Anfragen liegen bereits vor, so das wir uns auf ein weiteres spannendes Jahr freuen können. Vor unserem nächsten Konzert stehen, wie jedes Jahr, intensive Proben, um Ihnen einen unvergesslichen Hörgenuß garantieren zu können. Wie gewohnt veröffentlichen wir alle Termine in unserem Kalender auf dieser Site. Sollten Sie ein Anfrage für 2010 oder 2011 haben richten Sie diese bitte an unsere offizielle Chor Managerin Jill Kropp.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Chor “Good News Gospel & more…”
Der Chor Goodnews Gospel and More… wünscht allen seinen Zuhörern und Fans ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr. Wir möchten uns bei allen für dieses gelungene Jahr bedanken und hoffen das wir uns nächstes Jahr wiedersehen und -hören werden.
Herzlichst die Redaktion von Goodnews Gospel & more…
Es ist mal wieder soweit. Die Vorweihnachtszeit beginnt und der Gospelchor, “goodnews gospel & more…”, tritt für Sie auf dem Severinskirchplatz auf. Der Auftritt beginnt um 17:45 Uhr und dauert etwas 45 Min. Viel Spaß
Erster Advent Kunibertskirche Köln Am Sonntag den 29.11.2009 begleitet der Chor die hl. Messe von St. Kunibert. Beginn ist 11:15. Im Anschluß an die Messe gibt es, wie jedes Jahr, den traditionellen Adventsbasar im gegenüber liegenden Pfarrsaal. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wir freuen uns auf Sie.
Das Wichtigste ist die Musik…

„goodnews“ gospel & more – der Name ist Programm. Seit 1993 singen wir „goodnews“ voll Begeisterung Spirituals, Soul und Afrikanischen Lieder. Mit interessanten Arrangements und musikalisch auf hohem Niveau gestalten sich die Konzerte lebendig und unverwechselbar. Zu jedem Konzert gehören neben einem sehr abwechslungsreichem Programm, gesprochenen Textinterpretationen.
Unsere Wurzeln liegen im September 1993. Wir haben uns auf einem Gospelworkshop in der Kölner Südstadt kennengelernt. Schnell war uns klar – wir wollen einen eigenen Chor gründen. Bis heute sind noch einige von den Gründungsmitgliedern dabei!
Heute sind wir 23 Köpfe, 23 Stimmen und 23 Herzen, für die jeden Dienstagabend nur eins wichtig ist: Singen, singen und nochmals singen. Seit September 1996 singen wir unter der musikalischen Leitung von Dieter Krutz. Seit 1997 mit dem Namen: „goodnews“ gospel & more“. Den Namen “goodnews” (übersetzt: “Frohe Botschaft”) haben wir einem unserer Singstücke entliehen. Wir singen Gospels, Spirituals, afrikanische Lieder, weltliche Lieder, Pop- und Soul – und alles a capella!
Natürlich gehört dazu auch das intensiven Proben! Wir treffen uns einmal die Woche und singen uns die Seele frei. Es wird sehr intensiv an den Stücken gearbeitet, aber immer mit dem dazugehörigen Spaß. Dafür sorgt schon der Chorleiter Dieter Krutz, der uns immer wieder neu motiviert, die richtigen Töne zu singen, den Spirit der Lieder zu nachspüren und mit Leidenschaft und Überzeugung zu singen.
Ein bis zweimal im Jahr geben wir ein offenes Konzert, singen manchmal aber eben auch nur für den guten Zweck! Ein bis zwei Benefizkonzerte pro Jahr gehören mittlerweile schon zum Standart. Ein Höhepunkt des Chorjahres 2008 war ein Filmdreh für den WDR! Spaß gemacht hat auch der Auftritt im Schloss Petersberg in Bonn vor großem internationalem Publikum. Weitere Auftritte in den letzten Jahren waren zum Beispiel: die Weihnachtsmärkte in Köln, Konzerte für einen Hospiz und viele mehr!
Die Sängerinnen und Sänger

“Immer gut drauf” könnte der Name “goodnews” auch bedeuten - einer von uns hat doch immer Faxen im Kopf… Aber zur Sache: Eine gute Harmonie im Chor ergibt sich aus den vier wohlklingenden Stimmlagen: Sopran, Alt, Tenor und Bass.
Hören Sie doch mal ‘rein: Die Sopranistinnen: Ute Almoneit, Maren Becker, Britta Knuth, Petra Lauble, Ursula Niederée, Monika Steffens, Claudia Torbecke
Die Altistinnen: Irmgard Sackers-Bükers, Annika Hertz, Jill Kropp, Claudia Liebe, Ceren Meissner, Gabi Scherr, Sabrina Schulze, Kristina Simons, Sibylle Terhorst
Die Tenöre: Martin Christ, Hermann-Josef Neuß, Tobias Röhrs, Joachim Rotarius, Christoph Wollny
Die Bässe: Fritz Baum, Volker Klaas, Hans Klein, Reinhard Wagner
{lexikalisch}

Gospel [nach Brockhaus]: eigentlich „Evangelium“, volkstümlich-religiöser Gesang der nordamerikanischen Schwarzen. Der Gospelsong ist eine Quelle des Jazz.

Negrospirituals [nach Brockhaus]: religiöse Lieder der Afro-Amerikaner; entstanden seit dem 18. Jahrhundert im Süden der USA und wurden um 1900 zu einer Hauptquelle des Jazz (Verbindung von abendländischen und afro-amerikanischen Musizierformen).
{historisch}
Gospel – das sind die Songs der schwarzen Sklaven aus unterschiedlichen Stämmen und Familien Westafrikas in Nordamerika (USA). Durch ihre Verschleppung und die menschenverachtenden Transport-,

Lebens- und Arbeitsbedingungen hatten die Schwarzen nur wenige Möglichkeiten Ruhe zu finden, sich ihrer Herkunft, Traditionen und Religionen zu erinnern und diese an ihre Kinder weiterzugeben. Allerdings konnten sie aus der christlichen Religion ihrer weißen Unterdrücker Hoffnung und Stärke für sich selbst schöpfen. Hauptsächlich war das Alte Testament der Nährboden des Gospels, der auch heute noch für so viele Menschen eine Quelle ihrer Kraft darstellt.
Parallelen gab es insbesondere zwischen ihrer Situation in den USA und der israelitischen Sklaverei im alten Ägypten. Ihre Kritik am System der Sklaverei und der Durst nach Freiheit wurde nur zwischen den Zeilen zum Ausdruck gebracht. Die ewige Erlösung von allen irdischen Qualen war in der Gospelmusik die Metapher für ein selbstbestimmtes Leben.
{musikalisch}
Gospel- und Spiritualmusik haben ihre Gemeinsamkeiten erst im 18. Jahrhundert in den Nordamerika entwickelt.
Auch die europäischen Einwanderer nannten ihre geistlichen Gesänge Spirituals; ihre Inhalte waren jedoch völlig verschieden: Der Mittelpunkt der afrikanischen Musik war vor allem die Einheit von Natur, Mensch und spiritueller Verbundenheit mit einer übersinnlichen Energie; die “weißen” Texte europäischer Siedler dagegen wurzelten in der christlichen Weltanschauung.
Bei der Verschmelzung dieser sehr unterschiedlichen Ansätze ist die abendländische Tradition heute stark hinter die afrikanischen Einflüsse zurückgetreten. So werden Spirituals heute weitestgehend von Percussion-Instrumenten, afrikanischen Rhythmen und dem Ritual von “call and response” (der Solist singt vor und der Chor antwortet) beherrscht.
Dieser Ablauf verleiht dem Gesang Eindringlichkeit und eine emotionale Steigerung, die bisweilen zu tranceähnlichen Zuständen führt. Der Ausdruck der Gefühle ist aber nicht auf die Stimmen des Chors beschränkt, sondern wird z. B. vom Händeklatschen, Fingerschnippen und Fußstampfen der ganzen Gemeinde begleitet und gesteigert.